Nach der Installation der INTERLIS Tools finden Sie die
Programmgruppe infoGrips INTERLIS Tools "Version" im
Windows Startmenü.
Start > Programme > infoGrips INTERLIS Tools
"Version"ICS for WindowsOberfläche zur Selektion und Ausführung von Konfigurationen.
iG/Check for INTERLIS 1INTERLIS-Checker zur Überprüfung beliebiger INTERLIS 1-Datemsätze und INTERLIS 1-Datenmodelle (s.a. separate Dokumentation).
iG/Check for INTERLIS 2INTERLIS-Checker zur Überprüfung beliebiger INTERLIS 2-Datemsätze und INTERLIS 2-Datenmodelle (s.a. separate Dokumentation).
IL2COV KonfigurationseditorKonfigurationseditor für die interaktive Erstellung von IL2COV Konfigurationen (s.a. separate Dokumentation).
IL2DB KonfigurationseditorKonfigurationseditor für die interaktive Erstellung von IL2DB Konfigurationen - alle Datenbanken (s.a. separate Dokumentation).
IL2DXF KonfigurationseditorKonfigurationseditor für die interaktive Erstellung von IL2DXF Konfigurationen (s.a. separate Dokumentation).
IL2MIF KonfigurationseditorKonfigurationseditor für die interaktive Erstellung von IL2MIF Konfigurationen (s.a. separate Dokumentation).
IL2SDL KonfigurationseditorKonfigurationseditor für die interaktive Erstellung von IL2SDL Konfigurationen (s.a. separate Dokumentation).
IL2SHP KonfigurationseditorKonfigurationseditor für die interaktive Erstellung von IL2SHP Konfigurationen (s.a. separate Dokumentation).
LicenseProgramm zum Anzeigen/Abspeichern der Produkt Lizenz.
DokumentationVerknüpfungen zu Dokumentationen.
Die Verzeichnisstruktur der INTERLIS Tools unter
ILTOOLS_DIR (Installationsverzeichnis der INTERLIS
Tools) ist in ein System-Verzeichnis und ein User-Verzeichnis
unterteilt.
ILTOOLS_DIR\systemUnter dem System-Verzeichnis befinden sich alle Anteile, welche durch die infoGrips geliefert, gewartet, gepflegt und ergänzt werden. Diese dürfen vom Benutzer nicht verändert werden.
ILTOOLS_DIR\userUnter diesem Verzeichnis befinden sich alle Anteile, welche durch den Benutzer erstellt oder geändert werden.
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Sie sollten nie Anteile des System-Verzeichnis manipulieren. Sollten Sie trotzdem einen Anteil im System Verzeichnis verändern wollen, so kopieren Sie den Anteil in das identische Unterverzeichnis im User-Verzeichnis und verändern die Kopie. |
Nachfolgend ist die Bedienung der ICS-Runtime-Umgebung mit der Oberfläche ICS for Windows beschrieben:
Aktivieren Sie das Programm über den Windows Start-Knopf.
Start > Programme> infoGrips INTERLIS Tools "Version"
> ICS for Windows
Folgendes Menü erscheint.
Zur Script-Auswahl stehen Ihnen zwei Buttons zur Verfügung.
Mit diesem
Button selektieren Sie Scripts aus dem User-Verzeichnis
User Script ...ILTOOLS_DIR\user\...
Mit
diesem Button selektieren Sie Scripts aus dem System-Verzeichnis
System Script ...ILTOOLS_DIR\system\...
Wählen Sie mit oder User Script
...System Script ... die
gewünschte *.cfg Konfiguration aus.
Zum Beispiel
c:\iltools\system\script\ilview\ilview.cfg .
Starten Sie die Konfiguration mit Run . Die
Konfiguration wird nun gestartet.
In der Regel verlangt eine Konfiguration nach einer
Input-Quelle wie z.B. Datenfile, ODBC-Datenbank, etc.
und einem
Output-Ziel wie z.B. Datenfile, ODBC-Datenbank, etc.
Geben Sie die notwendigen Angaben ein. Bemerkung: Falls Sie die
Eingabe mit Abbrechen abschliessen, wird auch der Skript abgebrochen.
Weiter mit Schritt 2, 3 oder Cancel.
Eventuell werden weitere Eingaben wie zum Beispiel die zu verarbeitenden Topic/Tables eines INTERLIS-Modells abgefragt. Geben Sie die notwendigen Angaben ein.
ICS for Windows führt nach der Eingabe aller Input- und Output-Argumente den Transfer durch.
Folgende Informationen werden laufend angezeigt:
Inputobjects | Anzahl der gelesenen Input-Objekte |
Outputobjects | Anzahl der geschriebenen Output-Objekte |
Errors | Anzahl der aufgetretenen Fehler |
Status | Anzeige des Standes der Verarbeitung |
Bermerkung: Die Anzahl der Input- und Output-Objekte ist normalerweise nicht identisch. Die Anzahl hängt von der gewählten Konfiguration und der Struktur des Input-Modells bzw. des Output-Modells ab.
Nach der Beendigung des Transfers können Sie sich die Logdatei
des Transfers mit Show Log anzeigen lassen.
Weiter können Sie sich mit Show Script das
Scriptfile anzeigen lassen.
Mit Cancel verlassen Sie ICS for
Windows.
Das Programm ICS for Windows
ILTOOLS_DIR\system\bin\icsw.exe können Sie mit
folgenden Parametern aufrufen.
-script
<Scriptdatei> | Scriptfile |
-data_dir
<Dir> | Initiales Verzeichnis in dem nach Inputdaten
gesucht wird. Das Verzeichnis muss auch ein Unterverzeichnis
temp für eventuelle temporäre Dateien
aufweisen. |
-editor
<Command> | Editorprogramm (Alternative zu notepad.exe).
Das <Command> muss den Editor starten
können. |
-user_dir
<Dir> | Root-Verzeichnis des User-Verzeichnis. Falls
Sie Ihre Script-Anteile nicht im User-Verzeichnis des
Installationsverzeichnises der INTERLIS Tools haben möchten,
können Sie mit diesem Parameter ein anderes Verzeichnis für das
User-Verzeichnis definieren. Beispiel: -user_dir
c:\myscripts . |
-memory_limit
<bytes> | Definiert eine Schwelle für den Memory Verbrauch von ICS. Wird die Limite überschritten, werden weitere Objekte nicht mehr im RAM gehalten, sondern auf die Disk ausgelagert. Der Defaultwert ist 250 MB. Bemerkung: Wird die Limite von ICS erreicht, wird die Limite trotzdem noch etwas überschritten, weil für die auf die Disk ausgelagerten Objekte Referenzen im Memory gehalten werden müssen. |
Beispiel:
icsw.exe -script \script\igcheck\interlis1.cfg -editor
pfe
![]() | |
Wenn in Windows-Installationen Berechtigungen eingeschränkt werden, kann es vorkommen, dass der Benutzer den Standard Editor Notepad nicht aufrufen kann. Wenn der Benutzer den Standard Editor Notepad auf einer DOS-Kommandozeile nicht aufrufen kann, so kann dies auch ICS for Windows nicht. In diesem Fall stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
|
Unter Microstation steht die anloge Anwendung von ICS for Windows für ICS for Microstation zur Verfügung.
Starten Sie Microstation.
Laden Sie ICS for Microstation mit der Eingabe
mdl load
icsm.ma | Für Microstation-Versionen bis und mit Version 7. |
mdl load icsm8.ma | Für Microstation-Versionen ab Version 8. |
ICS for Microstation weist dasselbe Interface wie ICS for Windows auf.
Beachten Sie deshalb das Kapitel "Bedienung mit ICS for Windows".
Das Programm ICS for Microstation können Sie über das Keyin
mdl load icsm.ma respektive mdl load
icsm8.ma mit Parametern aufrufen.
Geben Sie unter Microstation das Keyin mdl load icsm.ma
-opt respektive ein. In einem Fenster werden Ihnen die möglichen
Parameter angezeigt.mdl load icsm8.ma
-opt
Beispiel:
mdl load icsm.ma -opt c:\iltools\ms.opt
Sie können ICS auch von der DOS Konsole starten. Die Kommandozeilenumgebung ist vor allem nützlich, wenn Sie sehr viele Dateien übersetzen müssen und diesen Vorgang automatisieren wollen.
Falls Sie ICS von der DOS Kommandozeile aus einem beliebigen
Directory starten wollen, so müssen Sie die PATH-Variable um das
System-bin-Verzeichnis der INTERLIS Tools erweitern. Die Variable können
Sie auf eine der zwei folgenden Arten definieren. (Annahme INTERLIS
Tools ist unter c:\iltools installiert):
Windows-Systemsteuerung
Start > Einstellungen > Systemsteuerung >
System > Umgebung
Definieren oder erweitern Sie die Variable PATH als Systemvariable oder Benutzervariable um den Anteil
c:\iltools\system\bin
![]() | |
Sie müssen die PATH-Variable nicht unbedingt setzen. Sie können
auch einfach beim Aufruf von |
Die ICS Kommandozeilenumgebung wird wie folgt gestartet: Öffnen Sie ein DOS Fenster und geben Sie den Befehl
ics -script <Konfiguration> gefolgt von
allfälligen weiteren Parametern ein.
Welche Parameter Sie angeben können, hängt von der gewählten
Konfiguration ab. Der -script Parameter muss jedoch
immer angeben werden. Die <Konfiguration> kann
durch einen Dateinamen relativ zu ILTOOLS_DIR oder
durch den absoluten Dateinamen angegeben werden. Falls eine
Konfiguration weitere Parameter unterstützt, ist dies als Kommentar am
Anfang der .cfg Datei beschrieben. Meistens werden die Parameter
bzw.
-input <Inputdatei> für
die Angabe der Input- bzw. Outputdatei unterstützt. Beispiel: Die ICS
Kommandozeile-output <Outputdatei>
ics.exe -script \script\il2il\il2il.cfg -input test1.itf
-output test2.itf
Übersetzt die Inputdatei test1.itf mit Hilfe
der Konfiguration il2il.cfg in die Outputdatei
test2.itf (der Konfigurationsname wurde in diesem
Beispiel relativ zu ILTOOLS_DIR angegeben). Im
Verzeichnis ILTOOLS_DIR\system\bin finden Sie einige
Batch-Files als Beispiele.
![]() | |
Sie können mehrere ICS Kommandozeilen in eine Batchdatei eintragen, um ihre Übersetzungen zu automatisieren. Lesen Sie dazu die Benutzerhandbücher der Windows Betriebssysteme. |
Das Programm ILTOOLS_DIR\system\bin\ics.exe
können Sie auf der Kommandozeile mit folgenden Parametern
aufrufen.
-script
<Scriptdatei> | Script der unmittelbar nach dem Starten von ICS for Windows geladen wird. |
-silent | Keine Ausgabe auf den Bildschirm ausgeben. |
-log
<Logdatei> | Ausgabe in die Logdatei
<Logdatei> umlenken. Achtung: Die
Ausgabe kann auch vom Skript umgelenkt werden, d.h. diese Option
ist nicht immer wirksam. |
-append_log | Logdatei an bestehende Logdatei anhängen. |
-user_dir
<Dir> | Root-Verzeichnis des User-Verzeichnis. Falls
Sie Ihre Script-Anteile nicht im User-Verzeichnis des
Installationsverzeichnis der INTERLIS Tools haben möchten,
können Sie mit diesem Parameter ein anderes Verzeichnis für das
User-Verzeichnis definieren. Beispiel: -user_dir
c:\myscripts . |
-opt
<Optionen-Datei> | Alle Optionen in einer Datei. Die Optionen sind
in der Datei zeilenweise mit <option>
<value> aufgeführt. |
-memory_limit
<bytes> | Definiert eine Schwelle für den Memory Verbrauch von ICS. Wird die Limite überschritten, werden weitere Objekte nicht mehr im RAM gehalten, sondern auf die Disk ausgelagert. Der Defaultwert ist 250 MB. Bemerkung: Wird die Limite von ICS erreicht, wird die Limite trotzdem noch etwas überschritten, weil für die auf die Disk ausgelagerten Objekte Referenzen im Memory gehalten werden müssen. |
-<option>
<value> | Weitere Optionen sind je nach Konfiguration
erforderlich. Beispiele: -input
<Inputfiile>, -output
<Outputfile> . |
Beispiel:
ics.exe -script \script\il2il\lconv.cfg -input td.itf
-output tf.itf -log td.log
Für einige der Schnittstellen "INTERLIS nach Format X" sind spezielle Konfigurationseditoren vorhanden. Nachfolgende Graphik zeigt das Benutzerinterface des IL2SHP Konfigurationseditors.
Mit den Konfigurationseditoren kann interaktiv ein INTERLIS-Modell auf ein Format X, hier zum Beispiel SHP (= ESRI Shapefile), abgebildet werden. Wird die Konfiguration gespeichert, so wird automatisch ein iG/Script Script erstellt, welcher mit ICS for Windows ausgeführt werden kann. In den Abbildungsregeln können auch eigene Prozeduren in der Sprache iG/Script verwendet werden, welche kompliziertere Operationen durchführen, zum Beispiel die Berechnung neuer Attributwerte. Die Konfigurationseditoren sind in separaten Dokumentationen beschrieben. Bei Fragen zu den Konfigurationseditoren lesen Sie bitte deren Dokumentationen.