CHECKBE verarbeitet unkomprimierte oder ZIP-komprimierte
.itf Dateien. Damit der Transfer über das Internet
möglichst effizient ist, empfehlen wir Ihnen jedoch immer mit
ZIP-komprimierten Dateien zu arbeiten.
In den meisten Betriebsystemen (z.B. Windows oder UNIX) wird der FTP-Client wie folgt gestartet:
Öffnen Sie ein Konsolenfenster (Windows: MSDOS-Eingabe).
Geben Sie auf der Kommandozeile folgenden Befehl ein:
ftp
Das System antwortet normalerwiese mit dem Prompt:
ftp>
d.h. der FTP-Client ist nun für die Eingabe von Befehlen bereit.
Geben Sie folgende Befehle im FTP-Client ein um die ITF Überprüfung auszulösen:
ftp> open ftp.infogrips.ch
Mit dem open Befehl nehmen Sie Verbindung
mit dem RICS-Server der Firma infoGrips GmbH auf. Geben Sie für den
Benutzer checkbe und für das Password Ihre
vollständige E-Mail Adresse ein. Das System antwortet mit:
230 service CHECKBE ready, your email is <Passwort>.
Falls die E-Mail Adresse falsch eingegeben wurde, müssen Sie diesen Schritt wiederholen.
ftp> put <ZIP-Datei>
Für <ZIP Datei> geben Sie die unter
Abschnitt 3.1, „Vorbereiten der .itf Datei“ erzeugte ZIP-komprimierte
.itf Datei an. Nach der vollständigen
Übertragung der .zip Datei wird die Übersetzung
automatisch auf dem RICS-Server gestartet. Bemerkung: Der
put Befehl kann mehrfach wiederholt
werden.
ftp> quit
Geben Sie zum Schluss quit ein. Sobald die
Prüfung der .itf Datei abgeschlossen ist,
werden Sie per E-Mail benachrichtigt.
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Für alle unterstützen Datenmodelle kann die Konversion von Deutsch
nach Französisch bzw. umgekehrt verlangt werden. Dazu muss der
Dateinamen der .itf Datei die Endung
_fr (für Übersetzung nach Französisch) bzw. _de
(für Übersetzung nach Deutsch) aufweisen.
Beispiel 1. Sprachkonversion für Modell Grunddatensatz
test_fr.itf : Wegen der Endung
_fr wird die Datei zuerst in das Datenmodell
Jeux_des_donnees_de_base übersetzt. Danach wird der Checker
aufgerufen. Die Ausgabe der konfigurierten Fehlermeldungen erfolgt auf
Französisch.
Beispiel 2. Sprachkonversion für Modell Jeux_des_donnes_de_base
test_de.itf : Wegen der Endung
_de wird die Datei zuerst in das Datenmodell
Grunddatensatz übersetzt. Danach wird der Checker aufgerufen. Die
Ausgabe der konfigurierten Fehlermeldungen erfolgt auf Deutsch.
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Falls eine Sprachkonversion verlangt wird, wird auch das
Resultat der Sprachkonversion in der Resultatdatei
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Für die AV Modelle Grunddatensatz und DM01AVBE10D kann der Vergleich der Grenzlinien und Grenzpunkte mit den Nachbargemeinden verlangt werden (= globaler Grenztest). Der entsprechende Test wird normalerweise automatisch nach der Prüfung der AV-Daten durchgeführt. Man kann jedoch auch nur den Grenztest oder nur den lokalen Test der AV-Daten (ohne globalen Grenztest) durchführen. Ausserdem ist es möglich die im Datensatz enthaltenen Grenzdaten als neuen Referenzdatensatz auf dem Server zu speichern. Nachfolgend sind alle Möglichkeiten im Detail beschrieben.
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Der globale Grenztest ist immer nur gemeindeweise möglich. Gemeinden, welche aus mehreren Losen bestehen, müssen zuerst zu einer vollständigen Gemeinde vereinigt werden. |
Auf der FTP-Kommandozeile kann man die Testart wie folgt festlegen:
ftp> quote site set param test <test>
Für den Parameter <test> sind folgende
Werte zulässig:
avEs wir nur der lokale AV-Test ohne Grenztest mit den Nachbargemeinden durchgeführt.
perimeterEs wird nur der globale Grenztest mit den Nachbargemeinden durchgeführt. Dazu werden die Daten aus den Topics Gemeindegrenzen mit den Nachbargemeinden verglichen.
av,perimeterEs werden beide Testarten (av und
perimeter) durchgeführt. Wenn der Benutzer
keine speziellen Angaben macht, wird diese Testart
verwendet.
Der Parameter muss jeweils vor dem Schicken
der Daten mit put gesetzt werden.
Wenn die Grenzlinien und Grenzpunkte in einem AV Operat korrekt sind, können sie auf dem Server als neuer Referenzdatensatz abgelegt werden. Dazu steht folgender FTP-Befehl zur Verfügung:
ftp> quote site set param save perimeter
Der Befehl muss ebenfalls vor dem
put Befehl abgesetzt werden. Die Daten werden nur
dann auf dem Server gespeicher, wenn der AV-Datensatz einen gültigen
Gemeindenamen mit gültiger BFSNr enthält. Sonst wird das Speichern des
Datensatzes mit einer Fehlermeldung in der .log Datei abgelehnt. Die
auf dem Server verfügbaren Referenzdatensätze können unter
http://www.infogrips.ch/rics/checkbe
jederzeit abgefragt werden.
Im folgenden Beispiel werden von zwei Operaten die Grenzenlinien und Grenzpunkten mit den Nachbargemeinden verglichen und anschliessend die Grenzen und Grenzpunkte als neue Referenzdaten auf dem Server gespeichert:
Beispiel 3. Globaler Grenztest mit Speichern der Grenzdaten
ftp> open ftp.infogrips.ch ftp> quote site set param test perimeter ftp> quote site set param save perimeter ftp> put gemeinde1.itf ftp> put gemeinde2.itf ftp> quit
Bemerkungen zum Beispiel:
Die Parameter test perimeter und
save perimeter werden vor
dem Senden der .itf Dateien mit put
gesetzt.
Nach dem Setzen der gewünschten Parameter mit quote
site set param ... können beliebig viele Dateien
gesendet werden. Die Parameter bleiben in der gleichen FTP-Session
solange gültig bis sie überschrieben werden. Beim frischen
Einloggen in den FTP-Server werden die Parameter wieder auf ihre
Defaultwerte zurück gesetzt.
Die Dateien müssen keine speziellen Dateinamenkonventionen befolgen. Für das Speichern bzw. globale Vergleichen der Grenzdaten müssen die Dateien jedoch zwingend den Gemeindenamen und die BFSNr enthalten. Diese Daten werden ausserdem auf ihre Korrektheit überprüft. Falsche Gemeindenamen oder BFS-Nummern werden nicht akzeptiert, bzw. führen dazu, dass der Test oder das Speichern der Grenzdaten nicht durchgeführt werden kann.